Sicherlich wird in unserer Gemeinde viel gebetet: In den Gottesdiensten, Hauskreisen, Bibelstunden und sonstigen Veranstaltungen. Brauchen wir von daher noch eine regelmäßige Gebetsstunde in unserer Gemeinde? Sind die vorhandenen Möglichkeiten und die Gebetsabende, die wir angeboten haben, nicht ausreichend? Angesichts der eher dürftigen Beteiligung an den Gebetsabenden sollte man meinen, dass ein regelmäßiges Angebot nicht auf mehr Zuspruch stoßen wird. Dennoch wollen wir jeden ersten Samstag im Monat wieder als Gemeinde miteinander beten.

Jeden 1. Samstag im Monat laden wir ein, um 19 Uhr in der Stadtmission zum gemeinsamen Beten.

Neben Dank und Anbetung wollen wir in der Fürbitte Schwerpunkte für unsere Gemeinde und unsere Stadt setzen.

Abschließend noch einige Gedanken von Andrea Stehr zum Thema „Gebet“, die sie in einem vorangegangenen Gemeindebrief weitergegeben hatte:

„ … Gott will durch uns sowohl als Person, als auch als Gemeinde die Welt lieben. Im Gebet hat Gott uns ein machtvolles Werkzeug in die Hand gelegt. Ich glaube, ich stehe nicht alleine da, wenn ich zugebe, dass ich dieser wichtigen Gebetsarbeit meistens zu wenig Zeit widme. Ist es mir aber doch gelungen, mir mehr Freiraum dafür zu schaffen, habe ich die Gewissheit, etwas wirklich Wichtiges bewirkt zu haben, Boden für Gottes neues Reich gewonnen zu haben, in Menschenherzen und Gegebenheiten. Ich weiß, dass sich durch mein Gebet etwas zum Guten hin verändern wird. Wie und wann? Das ist Gottes Sache, nicht meine. … Sehr erstaunlich finde ich, dass Gott uns so sehr in den Bau seines Reiches mit einbezieht. Das ist zwar einerseits eine große Verantwortung, die uns sehr herausfordert, andererseits aber auch eine große Würde und Wertschätzung, die Gott uns hierin entgegenbringt.“

 

Vielleicht können diese Gedanken doch den einen oder anderen motivieren zum Gebet.