Die Ursprünge der Stadtmission Alsfeld sind Ende des vorigen Jahrhunderts zu finden, als auch in Oberhessen als „Früchte des Pietismus“ kleine Chrischonagemeinden entstanden sind. In Lich war im Jahr 1878 mit der Arbeit der Pilgermission St. Chrischona in Hessen der Anfang gemacht worden.
Von dort gingen auch die Impulse aus, die dazu führten, dass Alsfeld Standort einer Gemeinschaftsbewegung wurde.
Die ersten Anfänge der Arbeit gehen auf einen Straßenmeister Berkes zurück, der von Lich nach Herbstein versetzt wurde. Er verteilte Schriften, knüpfte Kontakte, und durch seine Vermittlung konnte Prediger Härdle aus Lich am 22. Oktober 1897 in Lauterbach die erste Versammlung abhalten.
Auch in Alsfeld fand Härdle Eingang und kann hier als „Mann der ersten Stunde“ bezeichnet werden. Am 23. Januar hielt er erstmals in Alsfeld eine Bibelstunde. Dieser Tag gilt als Geburtstag der Ev. Stadtmission Alsfeld.
Im Jahr 1908 wurde J. Müller als erster Stations-Prediger in Alsfeld wohnhaft. Bis zum Jahr 1919 besaß man kein eigenes Gebäude. Die Versammlungen mussten in der Wohnung des jeweiligen Predigers stattfinden. Eine richtige Heimat bekam die Stadtmission dann im April 1919, als das Haus Altenburger Straße 19 gekauft wurde, das bis dahin eine Gastwirtschaft beherbergt hatte.
Der Umbau zum Gemeindehaus wurde vorwiegend von den Mitgliedern der Gemeinschaft durchgeführt.
Das erste Großereignis der Stadtmission fand im September 1929 statt, als erstmals in Alsfeld in der von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellten Festhalle das Hessische Jugend und Posaunenfest gefeiert wurde.

„75 Jahre Stadtmission Alsfeld“ hieß es dann am 24.Juni 1973. Das Jubiläum wurde mit einem Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche und einer Jubiläumsfeier im Evangelischen Gemeindehaus am Lieden begangen. Im lauf der nun 117 Jährigen Geschichte haben folgende Prediger in Alsfeld Dienst getan und die Geschicke der Stadtmission geleitet.

T. Härdle, J. Müller, A. Jung, W. Hagemann, A. Gaenge, W. Rywotzki,
B, Walden, K.-H. Bender, G. König, H. Siegel H. Born, W. Müller,
A. Oertel, E. Siebeneich,

Unter der Leitung von W. Müller wurde aus Platzgründen ein neues Gemeindezentrum
notwendig. So wurde 1994 das Bauvorhaben in Angriff genommen. Ende 1994 wurde das Grundstück und der Gebäudekomplex der alten Molkerei gekauft und im März 1995 konnte bereits Richtfest gefeiert werden. Der Umzug wurde Ende Juli bis Anfang August vollzogen und anschließend ein Großes Fest gefeiert.
Mit einer Veranstaltungsreihe vom 14 bis 29. Oktober 1995 wurdJubiläumsjahre das Gemeindezentrum eingeweiht.

Im Jahr 2015 feierten wir 20 Jahre im neuen

Gemeindezentrum im Walkmühlenweg 1d auch mit vielen Ivents. Gott sei Dank für das brauchbare Werkzeug.